Berichte

10.09.2017
Wanderung im Remstal

Am Sonntag, den 10.09.17 trafen sich bei wolkenbehangenem Himmel 13 Wanderer. Wir fuhren mit den Autos zum Parkplatz nach Grunbach, wo unser Ausgangspunkt der Rundwanderung war. Von dort aus ging es vom höchsten Punkt der Weinberge mit einer grandiosen Aussicht auf Schönbühl, die 3 Riesen, auf das Hofgut Burg, Endersbach und Rommelhausen hinab ins Gundelsbacher Tal.
Zum Mittagessen sind wir auf „ das Fest der 100 Weine” im Stadtteil Großheppach gewandert. Es war ein tolles Fest mit Großheppacher Wengerter und Gastronomen, sie präsentierten Erlesenes aus Küche und Keller. Sehr reichhaltige Auswahl an regionalen und saisonalen Speisen: wie z. B. Schweinebäckle mit Kartoffelpüree, saure Kutteln mit Trollingersößle oder den Schwabenteller und vieles mehr. Dazu konnte man von den Weingüter sehr guten Wein trinken.

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Nach der Stärkung sind wir von Großheppach fast den gleichen Weg zurück gegangen, aber es gab unterwegs schöne Häuser und Gartenanlagen, Weinberge und viel Interessantes zu sehen. Die Sonne kam pünktlich nach dem Mittagessen und es wurde richtig warm, da konnte manch einer die Hosenbeine abzippen und im T-Shirt weiter laufen. Oben auf dem Weinberg angekommen schwitzten wir ganz schön, aber jetzt ging es nur noch eben weiter bis zu unseren Autos.
Wir fuhren danach noch in ein Cafe nach Winterbach, dort ließen wir den schönen Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen.
Zum Abschluss unserer 3 ½ – stündigen Wanderung bedankten wir uns bei Uschi und Dietmar Wrobel für die gute Vorbereitung und Durchführung ihrer Remstalwanderung.

Tanja Kälberer

 

03.09.2017

Sonntagstour mit dem Rad

5 Radfahrer fanden sich bei einstelligen Temperaturen an diesem Morgen am Brünnele ein. Die Fahrt mit dem Bus ab ZOB Göppingen zum Reußenstein war für 12 Radler vorreserviert und somit gesichert. So dachten wir jedenfalls. Mit Glück fanden unsere 5 Räder noch Platz auf dem Fahrradanhänger und das obwohl wir schon 20 Minuten vor Abfahrt am Bus standen. Gegen 10:30 Uhr war unser Ausgangspunkt erreicht.
Inzwischen schielte auch die Sonne immer mal wieder zwischen den Wolken hervor und  sie tat das immer häufiger entgegen der Prognosen den ganzen Tag über. Der Anstieg nach Donnstetten auf sehr unterschiedlich beschaffenen Untergründen war teilweise mühsam. Dort haben wir auf 830m dann aber auch schon den höchsten Punkt erreicht. Flott ging es weiter über Böhringen nach Grabenstetten zu unserem Mittagsziel. Bei der Erkundung der Strecke hatte sich gezeigt, dass wegen einer Baustelle im Lenninger Tal eine Umleitung über die kurvenreiche und abschnittsweise enge Abfahrt nach Owen eingerichtet war. Deshalb zogen wir es vor, schon von Grabenstetten aus in das Lenninger Tal hinunterzufahren. Unser Radweg führte uns an der Baustelle bei Owen vorbei, danach folgten wir weiter dem Lauf der Lauter bis nach Kirchheim unter Teck. Entlang einer offensichtlich seit Jahrzehnten nicht mehr betriebenen Bahnstrecke umfuhren wir südlich das Stadtzentrum. Hinter Ohmden ging es noch einmal über ein kurzes Stück steil aufwärts.

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Über Hattenhofen, Sparwiesen und Uhingen trafen wir dann gegen 16:30 Uhr wieder in Wangen ein.
Anders als prophezeit begleitete uns die Sonne bis zum Schluss. Schön, dass Wetterprognosen auch mal daneben liegen.

R.T.

Hier die Tour als pdf:

 wangenfilsgau.albverein.eu/…/Radtour-am-03.09.2017.pdf

 

Sonntag 27.08.2017

Grillen am Aichelberg

Am Sonntag, dem 27.08.2017 gehen wir dann schnell mal zum Grillen.
Schnell mal mit 7 Wanderfreunden mit dem Auto nach Aichelberg und weiter zum Grillen.
Ganz so einfach war es dann aber doch nicht.
In Bezgenriet war die Straße naß, in Bad Boll nicht und als wir in Aichelberg die Autos abstellten, zog ein gewittriger Schauer mit Starkregen über uns hinweg. Was tun? Heimfahren, den Guss abwarten oder schon jetzt ins Kaffee gehen? “ Nichts da – jetzt sind wir schon mal hier. Wir warten den Regenschauer ab und dann auf zum Grillen“. Wir befolgten den Rat unserer ältesten Wanderfreundin. Wir haben es nicht bereut.
Wir überquerten die A8 auf der Grünbrücke und auf Holzabfuhrwegen gelangten wir zum Grillplatz oberhalb des Gewerbegebietes von Weilheim. Dank des mitgebrachten, trockenen Holzes hatten wir bald ein schönes Feuer und dem Grillen von Würsten stand nichts mehr im Wege.

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Auf beinah gleichem Weg ging es dann zurück zu Kaffee und Kuchen in das bekannte Restaurant. Das Wetter hat sich prima entwickelt. Warum sollten wir nicht dem Vorschlag von Barbara folgen und noch den Aichelberg erklimmen? Gesagt, getan. Der steile Pfad bis zur Höhe des Aichelberges (564m) erforderte manchen Schweißtropfen. Belohnt wurden wir durch den Steinbruch am Wege, der uns die vulkanische Seite des Aichelberges aufschloss, sowie die grandiose Aussicht entlang des Albtraufs und bis weit über die Filderebene hinaus. Auf halber Höhe umrundeten wir den Turmberg (609m) und kehrten in großem Bogen zu unseren Autos zurück.

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Dieser Ausflug war ein rundum gelungenes Unternehmen-auch wenn es zuerst wetterbedingt nicht so aussah- und, wir vor allem auf die berühmt-berüchtigten „Barbara-Wege“ verzichteten mussten. Unserem Dank an unsere Wanderführerin schloss sich die Bitte an, im nächsten Jahr wieder eine Grillwanderung mit allem Drum und Dran anzubieten.

Rainer Böhm

13.08.2017

Rundwanderung auf Gemarkung Plüderhausen im Remstal

Tagelang war der Südwesten von starkem Regen und heftigen Winden mit eingelagerten Gewittern heimgesucht worden. Aber rechtzeitig zu unserer geplanten Tour am Sonntag, dem 13.08.2017 beruhigte sich das Wettergeschehen, sodass 19 Wanderfreunde ohne Bangen der Einladung von Inge und Herbert nach kommen konnten. Ziel und Endpunkt unserer Rundwanderung war die Gemeine Plüderhausen im Remstal.
Gleich zu Beginn unserer Unternehmung betraten wir das Betriebsgelände des „Kristallpalastes“ an der Julius Schüle Straße. Überlebensgroße Buddha-Figuren und ein mächtiger Rosenquarz-Block sowie Millionen von Quarzbruchstücken hießen uns willkommen. Sogar der (nicht unumstrittene) Hausherr öffnete uns sein Türen und lud uns zur Besichtigung ein. Wir waren vor allem von den aufgeschnittenen Drusen mit ihrem glitzernden Hohlräumen beeindruckt (Drusen sind annähernd runde Gesteinknollen, die im Innern hohl und an den Wänden mit verschiedenen Mineralien-z.B. mit Amethyst-ausgestattet sind). Diese teilweise mannshohen Ausstellungsstücke hatte der Hausherr aus allen Ländern der Welt-vorwiegend aus Brasilien- nach Plüderhausen transportieren lassen und dort einem speziellen Publikum zur besonderen Verwendung zur Verfügung gestellt.
Die Diskussion über das eben Gesehene begleitete uns auf unserem weiteren Weg in den Ortskern. Einer am Wege liegenden Eisdiele und ihrem manigfaltigem Angebot konnten wir aber nicht widerstehen, zumal es immer sonniger und damit wärmer wurde. Wir schlenderten am Neuen Rathaus und der Gemeinehalle vorbei, überquerte die Gleise der Strecke Stuttgart-Aalen und bewunderten die Fassade des Alten Rathauses.

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Bis dorthin war es ein gemütlicher Spaziergang mit Sehenswürdigkeiten am Wege. Sowas waren wir eigentlich von unseren Wanderführern nicht gewohnt. Üblicherweise ging es bei ihren Veranstaltungen stets zur Sache. Nur gemach-als wir dann wieder jenseits der Bahnlinie und auf der Kantstraße angelangt waren, ging erst heimlich dann aber mit zunehmender Steilheit hinauf zu den Anhöhen des Welzheimer Waldes. Jeder Schatten unter den Kronen der Streuobstbäume war uns willkommen. Die Sonne brannte gnadenlos auf den Süd-West-Hang, die Schweißperlen auf unseren Stirnen taten das Übrige und wir waren froh an unseren Getränken. Als wir einen Panoramaweg erreicht hatten, kühlte uns eine leichte Brise, sodass wir beim Waldkindergarten der Gemeine eine längere Pause zur Erholung einlegten. Froh waren wir aber dennoch, dass es nun nicht nur in die Kühle des Waldes sondern von hier aus nur noch bergab ging. Vom Rest der Rundwanderung ist eigentlich schnell berichtet: die Aussicht das Remstal hinab in Richtung Fellbach war interessant, die Villa des „Kristall-Besitzers“ war pompös-massiv, der Weg zurück durch Wiesen und Äcker war abwechs-
lungsreich und die abschließende Einkehr gestaltete sich bei Allen zur vollsten Zufriedenheit.
Mit einem herzliches Dankeschön an unsere Beiden und einem hoffentlichen Weiterso, beendeten wir eine interessante und abwechslungsreiche Rundreise.

Rainer Böhm

 

 

Kaltes Feld / Wanderung mit Frieder Petz

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Hinauf zur Riedholzer Kugel und hinab in das Naturschutzgebiet des Eistobels am 16.07.2017. 

Anni und Michael riefen und 36 Wanderfreunde folgten ihrer Einladung. An diesem sonnigen Sonntag war die kleine Ortschaft Riedholz bei Isny der Startpunkt unserer mehrstündigen Tour im Westallgäu. Zuerst hieß es die gut 300 Höhenmeter hinauf zur Riedholzer Kugel hinter sich zu bringen. Erst moderat auf breiten Wegen, dann aber auf direktem Anstieg hinauf zum Gipfel auf 1066 m. Dort wurde unsere Mühe durch eine phantastische Aussicht belohnt. Da war es mehr als logisch, dort oben auch unsere Mittagspause einzulegen. In der Ferne konnte man den Säntis ausmachen, am Horizont lugte der spitze Kegel der Damülser Mittagsspitze zu uns herüber und quasi vor unseren Füßen erstreckte sich der lange Höhenzug der Nagelfluhkette

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Nachdem der Hunger gestillt und die Augen sich satt gesehen hatten, ging es nur noch bergab. Zuerst über den Rücken einer Seitenmoräne und dann sehr steil hinab in die Schlucht der Oberen Argen in den Eistobel.
Gegen 15:00 Uhr betraten wir am oberen Eingang den Eistobel und folgten dem etwa
4 km langen Pfad. Über Stock und Stein-vielmehr über Wurzeln- ging es an einer über 50m hohen Nagelfluhwand*vorbei. Der Eissteg überquert in luftiger Höhe die Schlucht und ließ uns die Gewalt des Wassers erahnen, die den mächtigen Steinblöcken tiefe Auswaschungen beigebracht hatte. Wir bestaunten die Gumpen und Strudellöcher oberhalb der Wasserfälle.

ArgenSpiekplatz

Nach den Wasserfällen beruhigte sich das Wasser und machte einer verzweigten Flusslandschaft mit mehreren Kiesbänken Platz. Dass wir an diesem schönen, warmem Sommertag nicht allein unterwegs waren, zeigte sich an den zahlreichen Besuchern auf den Molassebänken neben der Kaskaden. Auch Familien  besuchten dieses Naturerlebnis und die Kinder konnten nach Herzenslust Steine in die Fluten werfen und dabei knietief ins Wasser waten.
Am Ende des Eistobels mobilisierten wir noch einmal unsere Kräfte. Es galt in steilem Anstieg die hoch über uns liegende Ebene der Argentobelbrücke zu erreichen. Von nun an gings nur noch eben weiter. „Leicht“ ermüdet aber voll der tollen Eindrücken erreichten wir nach einer weiteren halben Stunde den Gasthof Adler, wo wir im wahrsten Sinn des Wortes „gut aufgenommen“ wurden.
Unser Dank gilt unseren Wanderführern, die uns eine interessante und abwechslungsreiche Ausfahrt geboten haben.

Rainer Böhm

*Anmerkung der Redaktion:
Nagelfluh ist die Bezeichnung für ein spezielles Gestein, das vor allem am Alpenrand zu finden ist. Es sieht aus, als hätte man Kieselsteine mit Beton vermengt. Im Allgäu wird der Nagelfluh deshalb auch „Herrgottsbeton“ genannt.

Weitere Bilder:

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Nagelfluhwand

 

 

 

Gemeinsame Wanderung der Ortsgruppen Jebenhausen und Wangen
02.07.2017

Vergangenen Sonntag trafen sich in Jebenhausen elf Albvereinswanderer an der Volksbank und fuhren nach Wangen. Dort gesellte sich eine größere Gruppe von 15 Personen dazu, um gemeinsam die diesjährige Albvereinstour der Ortsgruppen Jebenhausen und Wangen zu unternehmen. Die Wanderführer von Wangen, Susanne und Hans Leier, und von Jebenhausen, Rudi Schaal, suchten in diesem Jahr eine Wanderung im Leintal aus.

In Fahrgemeinschaften ging es um 10 Uhr Richtung Schwäbisch Gmünd. Kurz vor Spraitbach führte ein schmaler Weg mit dem Hinweisschild „Leinmühle“ zum Ausgangspunkt. Bis zur Mittagspause wanderte die Gruppe durch das Leintal, ein herrliches Tal mit saftigen Wiesen und schattigen Wäldern.p1070736bp1070737b

Die Rundwanderung führte ein Stück entlang des idyllisch gelegenen Reichenbachsees. Über einen Holzsteg erreichten die Wanderfreunde ein schönes Plätzchen für die Mittagspause. Vorsorglich wurden Holzstücke in den Rucksäcken mitgebracht, um diese an der Grillstelle zu entzünden. Unter dem überdachten Grill fand jeder ein gemütliches Plätzchen und so konnten die aufgespießten Würste in der heißen Glut braten. Hier ließ es sich gut sein!

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Aber alles hat ein Ende und die Wanderer setzten die Route fort.Über den Steg ging es ein kurzes Stück wieder zurück durch den Wald, wo die Wanderschar anschließend von einem romantischen Bächlein begleitet wurde. Die nächste Etappe stieg etwas steil an, bis die Albvereinler über die Ölmühle auf dem Ölmühleweg den Ort Spraitbach erreichten. Vorbei am Sportplatz ging es durch die Buchstraße zum Ortsausgang und von dort nach Hertighofen. Hier wurde eine kleine Pause unter schattigen Nussbäumen eingelegt. Auf dem Weiterweg sah man in der Ferne die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen mit ihren Gipfeln. Durch Wiesen und Äcker mit Getreideanbau wurde Zimmerbach erreicht. Auf einer Landstraße ging es abwärts zum Ausgangspunkt, welcher nach über vier Stunden erreicht wurde.

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Mit dem Wetter hatten die Wanderer Glück, zumal es am Morgen nicht nach Sonnenschein aussah. Die meisten Jacken und vor allem die mitgebrachten Regenschirme konnten im Rucksack bleiben. Sogar die Sonne kam unter den manchmal vorbeiziehenden Wolken zum Vorschein und wärmte mit ihren Strahlen kräftig auf. Nach einem tollen Wandertag, mit einer einmalig schönen Landschaft mit Seen, Tälern, Gehöfte und herrlichen Rundblicken, kehrten die Wandersleute auf der Rückfahrt im „Lamm“ in Oberwälden zum geselligen Abschluss ein.

Monika Lechner

 

Frühwanderung am Maifeiertag

Obwohl an diesem Feiertag Regen angesagt war und die Temperatur nur bei 9 Grad lag, wollten doch immerhin 12 Wanderfreunde nicht auf  diese Rundwanderung verzichten.

Punkt 08:00 Uhr machte sich die Schar auf, über den Eselsweg dem Oberwäldener See zu zustreben (Bild)..

Auf schmalem Weg betraten wir im Breitenloh den Schurwald und folgte dem SAV-Weg im Gewann Stauferhäule bis zum Roten Kreuz. Von dort ging es den Ebersbacher Weg abwärts bis zum Lehmgrubensträßle, wo uns dann doch der angekündigte Regen erwischte. Mit raum-greifenden Schritten eilten wir über den Forst der Gemeindehalle zu. Punkt 11:00 Uhr hatten wir eine interessante Maiwanderung hinter uns gebracht. Sie war geprägt durch kurze gymnastische Übungen, kleine Stops zur Beobachtung von Fauna und Flora sowie durch einen Austausch von Neuigkeiten vom „Flegga“ und darüber hinaus.

Rainer Böhm

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Maibaumhock 

Am Samstag, den 29.04.17 wurde wieder traditionell der geschmückte Maibaum durch die Feuerwehr und den Autokran aufgestellt. Der ökumenische Maibaum thematisiert mit seiner Dekoration zwei große kirchliche Jubiläen. Es hängen drei Banner am Ring herunter: „Glaube, Liebe Hoffnung”, „50 Jahre katholische Kirchengemeinde” und „500 Jahre Reformation”. Die Bänder, die den Baum zieren sind lila und gelb. Es kamen zahlreiche Zuschauer. Der anschließende Hock vom Schwäbischen Albverein wurde bei tollem Sonnenschein sehr gut besucht. Die Gäste ließen sich die roten Würste, Pommes Frites, Käsebrote und Getränke schmecken.
Wir möchten uns bei der Feuerwehr, bei unserem Wirtschaftsteam und bei allen Helfern bedanken.

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Ganz besonders aber bedankten wir uns bei Inge Petz für Ihren unermüdlichen Einsatz als Wirtschaftsführerin mit einem sehr schönen Blumenstrauß. In unserem Verein hat Inge 30 Jahre lang die Wirtschaftsführung auf das Allerbeste geführt.
Inge verabschiedet sich von ihrer Funktion mit einem lachenden und einem weinenden Auge, will uns aber weiterhin bei dieser für das Vereinsleben so wichtigen Aufgabe unterstützen.

Tanja Kälberer

 

 

Ausflug ins Erdmittelalter am Sonntag, den 23.04.2017

Westlich der Stadt Welzheim wurde ein geologischer Rundwanderweg ausgeschildert. Vor mehr als 200 Millionen Jahren – im Erdmittelalter – bildeten sich bis zu 150 m mächtige sog. Keuperschichten aus. Der größte Teil dieser Schichten besteht aus Sandstein mit unterschiedlichem Härtegrad. Durchdringt der Regen die obere Deckschicht und trifft in der Tiefe auf  den Sandstein mit seiner geringen Widerstandskraft gegen Erosion, so  bilden sich über einen langen Zeitraum hinweg sog. Keuperklingen aus. Diese tief eingeschnittenen Schluchten waren an diesem Tag das Ziel unserer Tour unter der Leitung von Barbara. Ausgangs- und Endpunkt dieser Unternehmung war der Parkplatz „Laufenmühle“ beim Eisenbahn-Viadukt der Bahnlinie von Schorndorf nach Welzheim.

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Nach wenigen hundert Metern erreichten wir die“ Kesselgrotte“. Eine beeindruckende Höhlung mit mächtigem Überhang – gleich einer Konzertmuschel. Von oben rieselte etwas Wasser herab. Ob dies bei Starkregen oder der Schneeschmelze ebenso ist, sei mal dahingestellt. Auf gutem Sträßchen ging es an den Häußern des Lettenstich hinauf zum Weiler Langenberg, dem höchsten Punkt auf unserer Wanderung. Es folgte ein überaus steiler Abstieg hinab zum Burgsteinbach und zum Naturdenkmal des „Forellensprungs“. Vorher hatten wir aber in einer Waldhütte unsere Mittagspause eingelegt.

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Wir waren uns alle einig, dass über den mächtigen Versatz der Sandsteinstufen, nie und nimmer eine Forelle bachaufwärts springen kann. Die Bezeichnung „Forellensprung“ blieb daher im Dunklen. Auf dem weiteren Weg folgte als nächster Höhepunkt die „Glasklinge“. Nur ein schmaler, rutschiger Pfad führte hinab zu diesem Kleinod. Die enge Schlucht war mit wild durcheinander gewürfelten Sandsteinquadern ausgefüllt.

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Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit in der Talsohle gediehen dort niedrige Pflanzen, wie Farne und Moose besonders gut. Nach einem etwas mühsamen Ausstieg aus der Schlucht, ging es wieder gesittet weiter auf guter Forststraße zum Weiler Obersteinenberg. Am Wegesrand trafen wir  bei einer großen Buche zum ersten Mal auf die Formation des „Stubensandsteins“in Reinkultur.  In gemahlenem Zustand diente dieser Sandstein unseren Vorfahren als Scheuermittel für die Holzdielen in den Stuben. Erst ging es wieder mal bergauf, dann aber stetig bergab bis wir im Wieslauftal, dem tiefsten Punkt unserer Wanderung  ankamen. Noch einmal hieß es steil hinab in den Talgrund zur Klingenmühle kraxeln. Das Gebäude der Klingenmühle entging vor Jahren knapp einer Katastrophe. Der Hang oberhalb der Mühle kam nach längerer Regenperiode ins Rutschen. Die stürzenden Masse schrammten haarscharf am Gebäude vorbei ins Tal hinab. Nur der Treppenaufgang wurde mitgerissen. Wir waren nach 3 ½ Stunden Wanderzeit wieder am Startpunkt angelangt. Angenehm ermüdet aber voller unvergesslicher Eindrücke , dankten wir unserer Wanderführerin für diese tolle Rundwanderung. Wer genau zugehört hat, kann sich auf eine neue Wanderung im schwäbisch-fränkischen Wald mit unserer Barbara freuen.

Rainer Böhm

 

Tageswanderung am 26.03.2017 – Rundwanderung hoch über Kuchen/Fils

Bei idealem Wanderwetter trafen sich über zwanzig Wanderfreunde auf dem Wanderparkplatz am Fuße der Fränkels.
Frieder Eckert führte uns hinauf zu den Überresten der ehemaligen Burg Spitzenberg.
Die im 14. Jahrhundert des letzten Jahrhunderts zerstörte Festung wurde nicht mehr aufgebaut. Nur eine Infotafel erinnert noch an den ehemaligen Herrschersitz.
Weiter über zum Teil schmale Waldwege hinauf zum Burren. Von dort aus blickt man auf ein tolles Panorama mit den drei Kaiserbergen. Auf der östlichen Seite kann man bis zum Wasserberg sehen.
Ursprünglich wollte uns Frieder die Blütenpracht der in der Nähe wachsenden Enziane zeigen. Leider war die Natur dieses Jahr etwas später dran, so dass die Bewunderung dieser Blütenpracht leider ausfallen musste.
Wenn man schon auf dem Grünenberg ist, sollte auch eine Einkehr im Gasthof Grünenberg nicht fehlen.

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Wir sind schon gespannt, welche interessante Wanderung Frieder für das nächste Jahr planen wird.
                                                                                                             Rainer Böhm

Wanderung am 5.3.17 durchs Rohrachtal

Rainer lud am 5.3. zur Wanderung durch das Rohrachtal ein und 23 Wanderfeunde wollten mit. Die Wetteraussichten waren nicht rosig, aber es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Wir fuhren, wie immer in Fahrgemeinschaften, nach Geislingen zum Parkplatz am Friedhof. Aber unsere Regenausrüstung wollte der liebe Petrus gar nicht sehen, es wurde nämlich ein schöner, sonniger Tag.

Doch in der Nacht hatte es noch geregnet und so wählte unser Wanderführer nicht die vorgesehene, etwas schwierigere Route über den Rorgensteig nach Amstetten, sondern den eigentlichen Rückweg durch das Rohrachtal.

An der Straubmühle vorbei ging es also geradeaus weiter durch die Rohrachklinge nach Amstetten. Unterwegs hielten wir auf der gesamten Strecke immer wieder an und Rainer berichtete ausführlich über die Natur, die Rohrach, den Tuffstein, die Geschichte der Straubmühle und der Geislinger Steige – auf alle Fragen wußte er eine Antwort und so wurde es eine kurzweilige, interessante Wanderung.

Am Bahnhof Amstetten machten wir Mittag und fuhren um 13 Uhr mit der RB zurück nach Geislingen. – 6 Minuten für den Rückweg, für den Hinweg brauchten wir 2,5 Stunden -!

rohrachtalVom Bahnhof aus schlenderten wir dann durch die hübsche Altstadt zum Parkplatz am Friedhof zurück. Unterwegs konnte Rainer wieder viel Wissenswertes berichten.

Die Straubmühle steuerten wir dann mit dem Auto nochmals an, um als Abschluß dieser schönen, sehr interessanten Wanderung, noch Kaffee und Kuchen zu genießen.

Alle Teilnehmer waren sich einig, daß Rainer und Lydia uns eine schöne „Alternativwanderung“ geboten haben und bedankten sich – natürlich nicht ohne den Wunsch, daß Ihm beim nächsten Mal (5.11.)wieder was schönes einfällt.

Ein herzlicher Gruß           Barbara

 

 

Wanderung um Bezgenriet

Am Sonntag, den 19.Februar 2017 war ein dichter Nebel und Raureif auf den Bäumen. Die Sonne blickte bald durch und zehn Wanderer fuhren zum Sportplatz nach Bezgenriet.

Hier starteten wir den Jubiläumsweg welcher anlässlich des 900 Jährigen Jubiläums des Göppinger Teilortes Bezgenriet im Jahr 2010 angelegt wurde.

Das Wanderzeichen ist das Stadtteilwappen mit Schriftzug 1110 bis 2010. Wir liefen an der Kirche vorbei auf dem Fulbachweg Richtung Heiningen zum Bezgenrieter Flugplatz. Wir sahen Streuobstwiesen, eine Tafel über Obstbaumschnitt und liefen am Schützenhaus vorbei zum Sportplatz.

Nach dem Mittagessen ging es gut gestärkt entgegen des Jakobusweges an den Kleingartenanlagen und dem Grünmasseplatz Richtung Schopflenberg. Danach an einem Aussiedlerhof folgend als Wiesenweg entlang des Haimbachs. Wir sind unterhalb der Firma Mayer Rasenmäherverkauf und an einem im 2010 restaurierten Waaghäusl vorbei zum Ausgangspunkt gelaufen

Tanja Kälberer

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Auftakt 2017:  10 000 Schritte für das neue Jahr

Unsere Wanderführerin Margret hatte uns am 15. Januar zum Start in die neuen Saison eingeladen. Los ging es um 13:30 Uhr am Kinderhaus und endete am frühen Abend nach einem Einkehrschwung.

Halt, der Reihe nach.- Gegenüber der Forstberghalle ging es in den Wald hinein. Noch vor dem Grünkompostplatz, bogen wir aber links in Richtung des Weilerweges ab. Wir hatten denselben noch nicht ganz erreicht, da holte uns der für diesen Tag vorhergesagte  kräftige Schneeschauer ein. Bei heftigem Schneetreiben überquerten wir die Landesstraße L 1225 und wandten uns nach dem Wasserbehälter nach links den Häußern von Holzhausen zu. Nun hatten wir den Wind und die Graupelschauer im Rücken- es gibt kein schlechtes Wetter, nur…..

So schnell das Schneegestöber auch gekommen war, so schnell zog es auch weiter und bei den Aussiedlerhöfen von Holzhausen konnten wir schon wieder (für ein Foto) die Sonne begrüßen. Wir gingen durch diesen Ort und erreichten über die Fichtenstraße, die Anhöhe bei den Tennisplätzen. Unterhalb des Hallenbades querten wir zur Wurmbergstraße und weiter hinab ins Tal des Blaubaches. Der kleine Abhang von der Alemannenstraße bis zum Blaubach hin, diente Groß und Klein als Schlittenbahn und erfreute sich an diesem schönen Tag großer Beliebheit.

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Über das „Täle“ und das Seefeld kamen wir wieder zu unseren Ausgangspunkt zurück.

Bei einem ausgezeichneten Apfelkuchen nach Hausfrauen Art, mit oder ohne Schlagrahm, genossen wir die angenehme Wärme in der Gaststube und dankten unserer Führerin für diese 3 ½ stündige Auftaktwanderung. Es hat uns allen gut getan, wieder einmal für längere Zeit  an der frischen Luft gewesen zu sein.

Rainer Böhm